AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Milagro-Tandel & Brederlau GbR (nachfolgend GbR genannt)

1. Anmeldung und Vertragsabschluss

Mit der Anmeldung bieten Sie der GbR als Veranstalter den Abschluss eines Reisevertrages aufgrund der auf unserer Internetseite genannten Reise Ausschreibung, den dort aufgeführten Infos und diesen Reisebedingungen verbindlich an. Die Anmeldung erfolgt schriftlich per E-Mail/Internet. Es wird empfohlen, für die Anmeldung das Formular der GbR zu verwenden.

Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für in der Anmeldung mit aufgeführte Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einzustehen hat.

Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch die GbR zu Stande, in dem die GbR dem Kunden eine schriftliche Buchungsbestätigung und den Reisepreissicherungsschein schriftlich per E-Mail zusendet.

2. Zahlungsbedingungen

Bei Vertragsschluss wird gegen Aushändigung der schriftlichen Buchungsbestätigung, die als Rechnung gilt und des Reisepreissicherungsscheins, eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises fällig. Die Restzahlung wird 30 Tage vor Reiseantritt fällig.

Gerät der Kunde mit der Anzahlung oder mit der Restzahlung in Verzug, ist die GbR nach Mahnung mit Fristsetzung berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und Schadensersatz in Höhe der vereinbarten Rücktrittskosten (vergleiche Position 3.) zu verlangen.

3. Rücktritt, Umbuchung, Ersatzpersonen

Der Teilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist schriftlich per E-Mail/Internet zu erklären. Maßgebend ist der Tag des Eingangs bei der GbR. Tritt der Teilnehmer vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, fallen nachfolgende Stornogebühren an:

Bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 20 % des Reisepreises

Vom 30. bis 22. Tag vor Reiseantritt 40 % des Reisepreises

Vom 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 60 % des Reisepreises

Vom 14. bis ersten Tag vor Reiseantritt 80 % des Reisepreises

Bei Nichtantritt 100 % des Reisepreises

Der Abschluss einer Reiserücktrittkostenversicherung und einer Rückführungskosten Versicherung bei Unfall oder Krankheit wird empfohlen. Bis zum Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Die GbR kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördlicher Anordnungen entgegenstehen. Im Falle der Vertragsübertragung haften der ursprüngliche Kunde und der Ersatzkunde als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

4. Leistungen

Der Leistungsumfang ist der Reisebeschreibung sowie der Buchungsbestätigung zu entnehmen. Insbesondere durch Erfordernisse guter Seemannschaft kann es zu einem veränderten Reiseverlauf (Törnverlauf) kommen. Schweres Wetter kann ein Befahren des Atlantiks unmöglich machen. Eine derartige Änderung oder Beschränkung im Verlauf berechtigt nicht zu Minderungsansprüchen.

5. Rücktritt und Vertragskündigung durch den Veranstalter

Die GbR kann wegen Nichterreichens einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn in der Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert wird sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn den Kunden in die Vertragskündigung zugegangen sein muss, angegeben ist und in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wird.

Ein Rücktritt ist spätestens 14 Tage vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Tritt die GbR von der Reise zurück, erhält der Kunde den Reisepreis, bzw. die bereits geleisteten Zahlungen unverzüglich zurück. Auf die gesetzlichen Kündigungsmöglichkeiten aufgrund höherer Gewalt wird nach § 651 j BGB hingewiesen.

Jeder Kunde wird als Crew-Mitglied auf Zeit angesehen. Sämtliche Anweisungen der Schiffsleitung ist Folge zu leisten. Kommt der Kunde Weisungen der Schiffsleitung wiederholt nicht nach und gefährdet dadurch die Sicherheit des Schiffes oder der Crew ist die GbR berechtigt, vertreten durch den Kapitän, nach § 324 BGB vom Vertrag zurückzutreten und den Kunden im nächsten Hafen von der der Weiterreise auszuschließen.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Kunde seemännische Kleidung und Ausrüstung für die zu erwartenden der jeweiligen Jahreszeit angepassten Wetterlagen mitführt. Dazu zählt auch bordgerechtes Schuhwerk.

6. Haftung, Haftungsbeschränkung

Sofern die GbR Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbringt, kann der Kunde Abhilfe verlangen. Ein Mangel muss unverzüglich gegenüber den Kapitän oder der Schiffsleitung angezeigt werden. Sofern der Mangel während der Reise andauert, kann der Kunde entsprechende Minderung verlangen, wenn es sich nicht um einen unerheblichen Mangel handelt. Bei schuldhafter Unterlassung der Mängelanzeige, ist die Minderung ausgeschlossen. Der Charakter einer derartigen Segel Reise bedingt, dass nicht sämtliche Ereignisse vorgeplant werden können. Die GbR behält sich daher ausdrücklich vor, Änderungen im Reiseverlauf vorzunehmen, sofern dies durch unvorhersehbare Ereignisse erforderlich wird. Dieses begründet kein Minderungsrecht des Kunden. Ebenso bei Termin verzögern aufgrund von Wetter, Havarie oder Hafenliegezeiten aufgrund von unvermeidlichen nicht vorhersehbaren Reparaturen. Dies gilt auch, wenn aufgrund dieser Umstände ein anderer Ausgangs- oder Endhafen als im Törnplan angegeben, angelaufen wurde.

Die vertragliche Haftung der GbR für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, wenn der Schaden nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Dies gilt auch, sofern die GbR für den Schaden wegen des Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen verantwortlich ist.

Für deliktische Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung der GbR je Kunde und Reise auf den dreifachen Reisepreis beschränkt.

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende gegenüber der GbR geltend zu machen (Anschrift siehe unten). Es wird empfohlen, die Anspruchsanmeldung schriftlich vorzunehmen. Eine Anspruchsanmeldung oder die Einreichung der Anmeldung beim Reisevermittler genügt nicht zur Wahrung der Frist. Nach Fristablauf kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war.

Ansprüche gemäß §§ 651 c – 651 f BGB aus Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit, welche auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung der GbR oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der GbR beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche wegen sonstiger Schäden, welche auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung der GbR oder einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der GbR beruhen. Sonstige Ansprüche nach § 651 c-651 f. BGB verjähren innerhalb eines Jahres. Verjährungsbeginn ist der Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Stehen Kunde und GbR in Verhandlungen über die geltend gemachten Ansprüche ist die Verjährung gehemmt. Die Hemmung entsteht, wenn der Kunde oder die GbR die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung der Verjährung ein. Die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren für Ansprüche aus unerlaubter Handlung bleibt unberührt.

Die Abtretung von Ansprüchen des Kunden gegen die GbR an Dritte, auch Verwandte und Ehegatten, ist ausgeschlossen.

Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise notwendigen Pass-, Visa-, und Gesundheit Vorschriften selbst verantwortlich. Sämtliche Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung solcher Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten.

7. Gerichtsstand

Gerichtsstand der GbR ist der Firmensitz in Hamburg.

Für Klagen der GbR gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgeblich, es sei denn, die Klage ist gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland unterhalten oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltes aus Land verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In derartigen Fällen ist Sitz der GbR maßgeblich.

Tandel & Brederlau GbR
Raboisen 16
20095 Hamburg

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