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Nico aus Hamburg schrieb am 8. November 2017:
Wieder Milagro, wieder Juliette und Bernd, die schon Freunde geworden sind. Ja, wir sind Wiederholungstäter! Und haben uns daher umso mehr auf die Reise nach Madeira & Co gefreut.
Wir wollten doch so gern mal nach Porto Santo! Und das war auch eines von vielen Highlights der Reise. Schon bei der Anfahrt haben uns zwei Bartenwale ein Stück begleitet. Zusammen haben wir uns am nächstenTag ein Auto gemietet um diese kleine, etwas "strubbelige" und doch außergewöhnliche Insel zu erobern. Milagro lag sicher im Hafenbecken vor Anker, als wir uns alle zusammen auf den Weg gemacht haben. Zuerst die 20 Minuten Fußweg in das beschauliche Hauptstädtchen, das einen hübschen Platz mit Restaurants, aber auch diverse, erstaunlich gut sortierte Haushaltwarengeschäfte, einen Taxistand mit einigen freundlichen Katzen, die einem um die Beine streichen, einen Souvenirshop und ein Café mit den besten "Bifanas" des Archipels aufweist. Bifanas sind dünne, geschmorte Fleischscheiben, die mit Salat in einem "bolo do caco", einem Süßkartoffelbrot serviert werden. Lecker!
Aber uns führt der Weg zuerst zu einem der beiden Vulkane, die die Insel ein wenig wie das Vorbild zu der Insel von Jim Knopf aussehen lassen (Eine Insel mit zwei Bergen...). Um den einen Berg führt ein hübscher Rundweg herum - und so hat man das Meiste des Inselchens eigentlich schon gesehen. Ein wunderschöner Weg durch Pinien, Farne und Wildkräuter mit spektakulären Ausblicken.
Danach zogen wir an die Nordküste weiter. Alles hier war ein wenig ausgestorben, aber zielsicher haben wir das wohl hübscheste Gartenrestaurant der Insel angesteuert. Ein Zufallsfund, aber was für einer! Juliette und Bernd verraten es euch - vielleicht! Die Küste hat noch einige spektakuläre Sandsteinklippen zu bieten, die man aber unbedingt mit Vorsicht betreten sollte.
Zurück ging es entlang des Flughafens, der einen Großteil der Inselmitte prägt. Wie auch der einzige Golfplatz, der hier am Vulkanhang ein wenig deplatziert wirkt.
Weiter gen Süden... und da war es: Das Paradies im Sonnenuntergang! Der goldgelbe Strand, der sich fast über die ganze Länge der Insel zieht, bildet hier zusammen mit spektakulären Klippen und Felsen im Wasser eine grandiose Kulisse. So etwas Schönes habe ich noch nicht gesehen! Ein Spaziergang in der Gezeitenzone, eine Pause im warmen Sand, später dann ein kühler Roséwein und ein paar Naschereien in der Strandbar, die Luft wie Seide - und ein Licht, wie es kein Maler wohl je einfangen könnte - was für ein Tag!
Spät fährt Bernd eine etwas angeschickerte, aber sehr glückliche Crew zurück zum Hafen, fabriziert uns ins Dinghi und zurück an Bord "unserer" Milagro, die im Hafen geduldig auf uns gewartet hat.
Das war nur einer von 14 wunderschönen, ereignisreichen Tagen, die uns diesmal beschert wurden. Dass wir auch noch einige Tage später die Islas Desertas besuchen durften, eine unbewohnte, naturgeschützte Inselgruppe im Süden von Madeira, konnten wir noch nicht ahnen, aber das war ein weiterer Höhepunkt der Reise, die - wieder einmal - unvergesslich bleibt. Danke für alles, Juliette, Bernd und Milagro! Wir kommen wieder...
Milagro Juliette und Bernd schrieb am 22. September 2017:
...und noch eine Rückmeldung von Heike, die jetzt im September 2017 bei uns an Bord war:

"Die letzten Tage war ich mit Juliette und Bernd auf der „Milagro“ vor der Insel Faial unterwegs und habe das Meer um den Archipel der Azoren genossen. Das gemütlich komfortable Segelschiff, die umsichtige Gastfreundlichkeit der beiden und ihr außergewöhnliches Knowhow zu Delphinen und Walen, haben die Tage besonders gemacht. Als wir dann noch Pottwale sahen, war das natürlich das Highlight des Segelausflugs! Vielen Dank nochmals für alles, Heike "

Dir auch vielen Dank, liebe Heike!
Milagro Juliette und Bernd schrieb am 20. Juni 2017:
Und hier auch noch Claudias Rückmeldung zum April-Törn auf den Kanaren:
"Ich hatte eine wunderschöne Zeit bei euch an Bord und es wird eins meiner besonderen Erlebnisse bleiben. Aus meiner Sicht gibt es absolut nichts zu verändern. Ihr macht das toll und das merken natürlich auch die Wale und Delfine. Deshalb werden bestimmt auch bald noch andere Arten bei euch vorbei schauen. [...]
Grüßt die Wale und Delfine von mir und ich werde bestimmt irgendwann wieder bei euch an Bord sein wollen."
Danke, liebe Claudia!
Milagro Juliette und Bernd schrieb am 11. Juni 2017:
Katharina schrieb uns noch über ihre Tour mit uns im April:
"Nochmals vielen Dank für die wunderbare Woche auf der Milagro. Ich habe wirklich schöne Erinnerungen mitgenommen."
Danke, liebe Katharina!
Milagro Juliette und Bernd schrieb am 30. Januar 2017:
Lieber Bernd, liebe Biggi,
Danke für Eure Nachricht und die guten Wünsche. Wir drücken die Daumen, dass das im Mai mit der Eyja klappt! Bis hoffentlich bald einmal
Bernd aus Hamburg schrieb am 22. Januar 2017:
Hallo Ihr Beiden,
einen herzlichen Gruß aus Hamburg. Habe gerade Eure schöne Website gesehen. Klasse!! Wünsche Euch für Euere Unternehmungen eine glückliche Hand und immer eine Handbreit Kiel im Wasser.
Eyja ist immer noch in Lissabon. Die Reparatur hat so lange gedauert, dass ich nicht mehr zurück nach Hamburg segeln konnte. Rücktörn ist jetzt für Mitte Mai geplant.
LG natürlich auch von Biggi
Bernd
Milagro Juliette und Bernd schrieb am 16. Oktober 2016:
Liebe Hanna, lieber Mario,
Danke für Eure guten Wünsche! Wir wünschen Euch auch tolle Zeiten auf dem Meer!
Anders / kuckuck aus SS Na Gomera schrieb am 8. Oktober 2016:
Hanna und Mario (kalma) gruessen Euch Herzlich! Gerade im Hafen von SS. angekommen fragen wir uns, wo ihr geblieben seid....da finden wir Euch mit eurer neuen Seite....super...viele neugierige, glueckliche undzufriedene Gaeste wuenschen wir Euch....wir probieren uns noch ein bischen mit unserem Stahlboot aus , aber unser Weg ist auch einer auf dem Meer! Weiter so!
Milagro Juliette und Bernd aus Horta schrieb am 26. August 2016:
Liebe Nicola,
Ganz lieben Dank für Deine wunderschöne Erzählung und die lieben Worte! Hoffentlich bis bald einmal.
Nicola aus Hamburg schrieb am 7. August 2016:
Milagro - ein Zwischenbericht.

6.August 2016, Velas, São Jorge. Hafentag? Nein. Inseltag! Wir drei "Gästinnen" planen einen Wandertag. Ansage: Wasserfall, Wanderung, Hortensien. Sigi wälzt den Reiseführer und findet genau den richtigen Weg. Unser Skipperpaar hat Arbeit. Julie sammelt die Bordwäsche zusammen, Bernd sorgt sich um Milagro - wie immer. Lass die beiden mal machen, wir gehen wandern.

Oben im Dorf gibt es einen Taxistand. Julie fragt sicherheitshalber nach, wieviele Hafen-Tor-Öffnungskarten wir brauchen - bei drei Damen muss man mit Konflikten rechnen. Nö - eine reicht!

Der erste Taxifahrer (leider ohne außerportugiesische Sprachkenntnisse) versteht, den Reiseführer vor der Nase. Ja, da wollen wir hin - auf den Inselrücken - und dann bergab zu den "Fajas" auf der Nordseite der Insel. Wir fahren los, an der ersten Biegung brechen wir drei schon in Begeisterung aus: Der Hafen von oben! "Unser" Schiff mittendrin! Wow!

Oben angekommen werden wir ausgesetzt. Nein, keine Rechnung. "Ich hole euch unten ab. So gegen 17.00 Uhr. Wenn ihr länger braucht, kein Problem!" Eine Visitenkarte bekommen wir dennoch: "English spoken" - nun ja...

Und dann marschieren wir los. Was für ein Weg! Nie habe ich Landschaft so gesehen: Hortensienbüsche ergießen sich wie Wasserfälle ins Tal, Kühe grasen am Weg, wir kauen - wie sie - frische Minze vom Wegesrand. Und immer das Meer im Blick. Ich glaube, als Gott die Welt fertig erschaffen hatte, hat er das Schönste von allem zusammengesammelt und daraus die Azoren gebaut. Anders kann es nicht gewesen sein. Stunden vergehen wie Minuten. Hier eine Pause, dort ein "Holà, boa tarde!" Zu anderen Wanderern, wenigen, aber bald vertrauten Mitgenießern. Der Wasserfall lädt zum Baden ein, glasklar und eiskalt, aber ein Labsal für müde Wanderfüße.

Und endlich die erste "Faja", ein Dörfchen am Rande der Insel - und der Welt. Schon von weitem sieht man den Kirchturm. Und wo Kirche, da Kneipe.... Jawohl! Eine kleine Gastronomie am Ende der Welt befriedigt alle Bedürfnisse - und verbindet Völker. Es gibt wunderbaren Wein, leckere Bifanas und ein Galão gibt genug Energie für den weiteren Weg. Natürlich tragen wir uns in das Gästebuch ein, als "Frauschaft" der Milagro.

Ein herrlicher Küstenweg - Achtung, der ist nicht ohne! - führt uns schlussendlich zu einer weiteren "Faja" - einem Küstenörtchen - wo unser Taxifahrer schon auf uns wartet. Zusammen mit anderen inzwischen vertrauten Mitwanderern lassen wir uns noch einen Wein schmecken. Nach und nach werden die wartenden Taxis bestiegen - und es geht ab "nach Hause".

Auf dem Weg müssen wir noch einmal anhalten. In Vila do Norte ist Straßenfest mit Stierhatz. Wir drei sind begeistert dabei, während unser Taxifahrer uns besorgt hinter die Sicherheits-Linie auf der Straße beordert. Aber schon nach einer halben Stunde geht es weiter. Zurück zum Hafen von Velas, wo unsere Skipper uns schon erwarten. Milagro liegt sicher und fest vertäut, die Wäsche ist gewaschen, was für ein Service! Da sind wir doch fix dabei und zaubern in nullkommanix aus den Vorräten ein Abendessen à la "Rückblick der Woche". Der Abend endet mit viel gutem Essen, einem Dessert aus Schokoladenkuchen aus Bordvorräten und der letzten Bordbanane und ganz viel Erzählungen. Die Musik dazu machen die "Gagarros" in den Felsen drumherum: "Auä, auä, auä, uäääää..."

Man sagt, dass Segelboote keine Spuren hinterlassen - aber das stimmt nicht. Bei uns hinterlasst ihr schon jetzt Spuren. Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Segeln auf diesem herrlichen Schiff, einer Ankernacht, einem wunderbaren Sonnenaufgang, Meerestieren, Inseltagen und -nächten, liebevoller Umsorgung und ganz viel Spaß und Lebensfreude in eurer Gesellschaft legen sich wie eine weitere, aber ganz besondere Schicht Sediment auf allen unseren Reiseerfahrungen ab und machen uns reicher, klüger und glücklicher. Nicht könnte, wäre, wenn - sondern machen, sein, jetzt! Danke dafür. Ihr seid unbezahlbar...

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